Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal Studies hat sich der transdisziplinären Erforschung Gesellschaftlicher Mensch-Tier-Verhältnisse verschrieben. Wir sind ein offenes Netzwerk von Akademiker_innen und Aktivist_innen, die die (kritischen) Human-Animal Studies im deutschsprachigen Raum voranbringen möchten.
Der Chimaira AK verfolgt folgende Ziele:
- die Human-Animal Studies im deutschsprachigen Raum zu fördern
- in diesem Forschungsfeld tätige Wissenschaftler_innen, Studierende und Promovierende zu vernetzen und diesen eine Anlaufstelle zu bieten
- Studierende und Doktorand_innen, die Arbeiten zu HAS-Themen schreiben, inhaltlich zu unterstützen (z.B. durch Kolloquien)
- theoretisch und empirisch an einer Weiterentwicklung des Forschungsfeldes mitzuwirken
- die Gesellschaftlichen Mensch-Tier-Verhältnisse zu reflektieren und in diese theoriepolitisch zu intervenieren
- durch eigene, kritische Forschungsarbeiten, Publikationen und
Veranstaltungen Impulse in die Human-Animal Studies hineintragen
Der erste Sammelband des Arbeitskreises Chimaira wurde herausgegeben von:
Andre Gamerschlag (a.g.) ist Diplom-Sozialwissenschaftler mit Zusatzqualifikation für Gender Studies und arbeitet an der Universität Hannover sowie freiberuflich im Research Consulting. Neben Human-Animal Studies, Intersektionalität, Gender Studies und Methodik befasst er sich mit Arbeitssoziologie sowie Sucht- und Sexualforschung. Er ist politisch als Referent, als Redakteur bei der Tierbefreiung und bei die tierbefreier e.V. und free animal e.V. aktiv.
Andrea Heubach (a.h.), Dr. phil., studierte Politikwissenschaft mit Schwerpunkt auf dem Bereich Politische Theorie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Seit ihrer Promotion im Fachbereich Philosophie lebt sie in Berlin und begegnet materiellen Sachzwängen mit Tätigkeiten als Dozentin, Lektorin und Autorin. Ihr Forschungsinteresse liegt im Bereich der Human-Animal Studies und der Gender Studies.
Swetlana Hildebrandt (s.w.) studiert seit 2008 Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Ihre Studienschwerpunkte sind neben Human-Animal Studies, Gender/Queer und Postcolonial Studies. Dabei widmet sie sich vornehmlich einer theoretischen Synthese der drei Gebiete. Sie ist seit mehreren Jahren in verschiedenen sozialen Bewegungen aktiv und begleitet diese mit theoretischen Reflexionen.
Markus Kurth (m.k.) studierte Sozialwissenschaften und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und engagiert sich u.a. in der Tierbefreiungsbewegung. Sein derzeitiger Arbeitsschwerpunkt streift mit der Frage nach der Erforschung und Kritik von Identitätskonstruktionen in der Tierrechtsbewegung neben den Human-Animal Studies die Gender und Queer Studies, die (Jugend-) Szeneforschung und die politische Philosophie.
Sarah Lentz (s.l.) ist Ergotherapeutin und seit 2008 Studentin der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Berlin. Ihre Interessensschwerpunkte liegen im Bereich der Gender Studies, der Medienpädagogik und der Human-Animal-Studies.
Aiyana Rosen (a.r.), M.A., studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Neuere Geschichte an der TU Braunschweig, der Universität Münster sowie der University of Sydney. Ihre Interessens- und Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Gender Studies, der Human-Animal Studies und der Sozialen Bewegungsforschung.
Sven Wirth (s.w.) studierte Soziologie, Philosophie und Gender Studies in Hamburg und Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Kritik der Gesellschaftlichen Mensch-Tier-Verhältnisse, feministische Wissenschaftskritik und poststrukturalistische politische Philosophie. Er ist seit 1995 in der Tierbefreiungsbewegung aktiv.
